Von der Restnutzungsdauer spricht man im Zusammenhang mit der Wertermittlung von bebauten Grundstücken. Für die Werteinschätzung interessiert neben dem Herstellungswert des Gebäudes die anzusetzende Wertminderung, die aus dem Alter des Gebäudes resultiert. Dazu wird das Verhältnis von Gesamtnutzungsdauer und Restnutzungsdauer untersucht. Für die Ermittlung der Restnutzungsdauer gibt es Richtlinien, die Angaben über die technische Lebensdauer von baulichen Anlagen enthalten. Die Restnutzungsdauer spielt insbesondere im sogenannten Sachwertverfahren eine Rolle.